Verein: Make Your Town Queer
Julia

Julia

heterosexuell

Pronomen: Sie / Ihr

Hetero-Flagge / Straight-Pride-Flag


Sie ahmt die Gay Pride Regenbogenfalle in neutralen Schwarz-, Weiß- und Grautönen nach.


Heterosexualität


Verschiedengeschlechtlichkeit


ist die sexuelle Orientierung, bei der Romantik und sexuelles Begehren ausschließlich oder zumindest überwiegend für Personen des anderen Geschlechts empfunden werden. Das Adjektiv heterosexuell wird auch auf sexuelle Handlungen mit andersgeschlechtlichen Partnern angewendet, wenn die Beteiligten nicht ausschließlich heterosexuell aktiv sind.

Ein ausschließlich heterosexuelles Verhalten ist keine zwingende Voraussetzung für Heterosexualität. (Quelle: www.wikipedia.de)

Interview

Könntest du dich kurz vorstellen? Wie identifizierst du dich?


Hi! Ich heiße Julia. Ich bin 26 Jahre alt, komme ursprünglich aus Weimar in Thüringen und lebe mittlerweile seit 7 Jahren in Nürnberg. Ich studiere Soziale Arbeit an der Technischen Hochschule Georg-Simon-Ohm und arbeite in einer Bar in der Nürnberger Innenstadt. Ich würde sagen, dass ich zu 100 % heterosexuell bin. Ich identifiziere mich als Frau und fühle mich zu Männern hingezogen.

Wie setzt du dich für die Community ein?


Durch mein Engagement in einer Einrichtung in Nürnberg, die sich für geflüchtete Frauen* und geflüchtete LGBTIQ* einsetzt, wurde mir wieder einmal bewusst, welchen Stellenwert Gleichberechtigung besitzt. Mir ist klar geworden, wie wichtig es ist, sich für Toleranz, Gerechtigkeit, Offenheit und Akzeptanz einzusetzen und dass eine gerechte Gesellschaft den Einsatz eines jeden Menschen erfordert. Seitdem versuche ich, meinen Beitrag dafür zu leisten, mich gegen Ungerechtigkeit sowie Diskriminierung einzusetzen und einzutreten für eine offene, vielfältige und bunte Gesellschaft

Wie sieht dein soziales Umfeld aus?


Mein soziales Umfeld ist alles andere als heteronormativ! Ich würde es als durchmischt bezeichnen, was ich sehr schätze. Früher war es eindeutig heterosexuell geprägt, doch mittlerweile habe ich beispielsweise viele Freund:innen, die sich als queer identifizieren. In meinen Bekannten- und Freundeskreisen haben Toleranz, Offenheit und Gleichberechtigung schon immer eine große Rolle gespielt; darauf lege ich auch wirklich großen Wert. Die Haltung zur Community ist deshalb durchweg positiv!

Was wünscht du dir von der Gesellschaft in Bezug auf LGBTIQA*-Bewegung?


Ich wünsche mir von unserer Gesellschaft, dass wir Gleichberechtigung endlich leben. Ich wünsche mir eine Welt, in der jede:r das Leben leben kann, das er_sie auch führen möchte, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen oder dafür angegriffen zu werden. Gleiche Chancen stehen allen Menschen zu – unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung, ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft oder ihrer Religion.

"LOVE IS LOVE"

Wie trittst du Homo- / Bi- / Trans- ... Phobie entgegen?


Ich habe es noch nie verstanden, warum Menschen ein Problem damit haben, wenn eine andere Person einen Lebensstil pflegt, der dem eigenen nicht entspricht. Ich wünsche mir sehr, dass wir als Gesellschaft vermeintliche Normvorstellungen hinterfragen, um diese hinter uns lassen zu können. Jede:r von uns hat eine Stimme und sollte diese gegen Diskriminierung auch einsetzen. Ich trete Homo-, Trans- und Biphobie entgegen, in dem ich meine Stimme, die ich habe, nutze, sie gegen Diskriminierung erhebe; indem ich mein Wissen, dass ich in den letzten Jahren gewinnen konnte, an Andere weitergebe und damit eine ganz eigene Dynamik entsteht, die möglichst viele Menschen hoffentlich erreicht.

Wie wirkt die queere Community auf dich nach außen?


Durchweg positiv! Hier wird so viel Liebe, Akzeptanz, Wertschätzung und Offenheit ausgestrahlt, dass jede:r sich einfach nur wohlfühlen kann – als Gesellschaft können wir noch viel von dieser Community lernen.

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